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Sony Bravia-Displays: Anzeigensteuerung via KI-Blickverfolgung

Große Displays statt Papierwerbeflächen – das gehört inzwischen in Einkaufszentren zum Normalfall. Doch künftig sollen diese auf vorbeilaufende Personen reagieren und anhand deren Blicke erkennen welche Inhalte passend sind.

Dahinter steckt die von Sony entwickelte AITRIOS Edge-KI-Technologie die Bildschirminhalte mittels bildverarbeitender KI dynamisiert und der Blickrichtung der Betrachtenden anpassen kann. Diese dynamische Werbelösung soll reaktionsschnell und zielgerichtet Inhalte erstellen, die sich danach richten, wohin der Betrachter auf dem Bildschirm schaut. Sony präsentierte Auf der Digital Signage Summit Europe (DSSE) hat Sony zwei Anwendungsfälle vorgestellt: Blickerkennung und Analyse (in Zusammenarbeit mit AISS) sowie intelligente Objekterkennung (mit ScreenManager). Diese Setups dienen dem Einzelhandel dazu, personalisierte Inhalte auszulösen, um die Kundenansprache zu verbessern.

Dynamisch passende Inhalte anzeigen sollen die Sony Displays und werten dazu via KI die Blicke vorbeilaufender Personen aus.

Autor: Jonas Schupp
Bilder: Magix, Joachim Sauer, Jonas Schupp MEDIENBUREAU

Hands-On Sony FX2: Vollformat-Kamera für Cine-Einsteiger

Link zum Hersteller: Sony - Bravia

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Datacolor: Spyder-Frühlingsaktion

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Datacolor: Spyder-Frühlingsaktion

Bis zum 19. April 2026 profitieren Kreative von attraktiven Preisnachlässen auf mehrere Farbmanagementlösungen für Foto- und Video-Workflows.

Egal ob Bildschirm, Kamera oder Monitor – Datacolor bietet Produkte, damit ein konsistenter Farbworkflow machbar und Videos auf unterschiedlichen Geräten genau so erscheinen, wie sie aufgenommen wurden. Im Rahmen der Frühlingsaktion sind mehrere Produkte zu deutlich reduzierten Preisen erhältlich. Bei den Monitorkalibrierungslösungen Spyder (jetzt 139 Euro) und SpyderPro (jetzt 229 Euro) sparen Käufer bis zu 60 Euro gegenüber der unverbindlichen Preisempfehlung. Die umfassenden Farbmanagement-Kits Spyder Photo/Video Kit und Spyder Print Studio sind im Aktionszeitraum mit Preisvorteilen von 90 Euro beziehungsweise 100 Euro erhältlich. Auch das hier bereits getestete und hier nochmal erklärte LightColor Meter, mit dem sich Farbtemperaturen und Belichtung in Echtzeit bestimmen und somit Lichtquellen schon beim Setup aufeinander abstimmen lassen gibt es während der Aktion immerhin 120 Euro günstiger und somit für 229 Euro. Die Aktionsangebote gelten bis zum 19. April 2026 und sind im Datacolor Online-Shop sowie im Fachhandel erhältlich.

Datacolor möchte mit attraktiven Preisen den Verkauf im Frühjahr ankurbeln. 

Weiterführende Links:

Praxistest: Datacolor LightColor Meter – mehr als ein Belichtungsmesser

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Link zum Hersteller: Datacolor Frühlingsangebote

Bildquellen: Datacolor

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Apple kauft MotionVFX: Verstärkung für das Apple Creator Studio

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Apple kauft MotionVFX: Verstärkung für das Apple Creator Studio

Gerade erst hat Apple die Konkurrenz zum Adobe Creativ Studio angekündigt, da verstärkt man mit dem Zukauf des Effektspezialisten Motion FX sein Engagement für die Kreativbranche.

MotionVFX, 2009 von Szymon Masiak gegründet, ist einer der bekanntesten Drittanbieter für Zusatzeffekte und Vorlagen und integriert sich als Plugin ins Schnittprogramm Final Cut Pro, aber zumindest bisher auch in Adobe Premiere Pro und Blackmagic Design DaVinci Resolve. Jetzt verkündet Motion VFX seinen "bislang größten Edit" und teilt mit, dass man Teil des Apple-Teams wird und man weiter „erstklassige, visuell inspirierende Inhalte und Effekte für Videoeditoren entwickeln will“. Da Apple selbst dazu noch keine Stellungnahme herausgegeben hat ist der Kaufpreis unbekannt. Doch glaubt man den Quellen sollen rund 70 Mitarbeiter des polnischen Herstellers Motion VFX zum künftigen Arbeitgeber Apple wechseln. Da die offizielle Stellungnahme von Apple fehlt, kann man derzeit nur spekulieren, wie der Produktkatalog künftig aussehen wird. Derzeit kann man auf der Website noch alle Produkte kaufen – und man kann davon ausgehen, dass dies auch noch eine ganz Weile so bleiben wird.

Bei Motion VFX findet man die Ankündigung, dass man künftig Teil von Apple ist - Apple schweigt sich bisher dazu aus. 

Allerdings dürfte sicher sein, dass man mit künftigen Entwicklungen die Apple Produkte Motion und Final Cut bevorzugt bedienen wird. Denn Apple ist zwangsläufig daran interessiert das Ökosystem aus Motion Studio und eigener Hardware zu stärken und dabei zugleich seine Abhängigkeit von Drittanbietern zu verringern. Deshalb gehen wir davon aus, dass langfristig Motion VFX als eigenständige Marke, die auch für Schnittprodukte anderer Hersteller Effekte anbietet, vorbei ist. Zumal diese Übernahme nicht der erste Zukauf im Kreativsegement ist, denn Apple hat vor kurzem auch Pixelmator übernommen und in Creator Studio integriert. Für Anwendende von Final Cut Pro und Motion bedeuten diese Übernahmen eine Stärkung mit neuen Effekten, die direkt in die Software integriert sind. Fraglich ist allerdings ob dies für alle Nutzenden gilt, oder ob Apple damit das Creator Studio als höherwertiges Komplettpaket von den Einzelprodukten abheben und das Abonnement stärken will. Apple hat bereits mehrfach betont, dass man für die Einmalkauf-Version von Final Cut Pro weiterhin Updates erhält – doch das sagt aber eben nichts Funktionsumfang dieser Versionen aus, den Apple wohl eher nicht kostenfrei weiter ausbauen wird.

Weiterführende Links:

Praxistest: Sony FX2 – die unterschätzte Cine-Kamera

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Link zum Hersteller: Motion VFX

Bildquellen: Hersteller

Insta360 Osterangebote: Action- und 360-Grad-Cams günstiger

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Insta360 Osterangebote: Action- und 360-Grad-Cams günstiger

Zu Ostern versuchen die Hersteller den Frühlingsanfang und damit die Beginnende Aufnahmesession mit Anzreizen in Form von Sonderpreisen zu nutzen. Bei Insta360 gibt es bis 04. April die „Easter Deals“.

Mit teils deutlichen Preisabschlägen will Insta360 zu Ostern mehr Kameras verkaufen und hat deshalb alle drei derzeit im Programm befindlichen 360 Grad Kamera im Preis gesenkt. Mit 134 Euro den (geringfügig) größten Abschlag gibt es beim Spitzenmodell X5 (hier im Test und im Vergleichstest) das man nun im Essential Bandle für 565 Euro bekommt. Das jüngere Einsteigermodell X4 Air bekommt man für 329 und damit 70 Euro günstiger und das ältere Spitzenmodell X4 gibt es für 399 Euro und somit 130 Euro günstiger. Bei der kleinen Actioncam-Serie Go fallen die Preisabschläge geringer aus: Die GO 3S 64GB gibt es im Standard Bundle statt für 309 Euro für 259 Euro und die GO Ultra im Standard Bundle 359 Euro statt 429 Euro. Bei den „großen“ Actioncams der Ace Series gibt es die Ace Pro 100 Euro günstiger für 229 Euro und die Ace Pro 2 mit Flash Print Bundle 70 Euro günstiger für 489 beziehungsweise mit Single Battery für 339 Euro und 40 Euro günstiger. Eine Einstufung im Konkurrenzumfeld gibt unsere gerade komplett überarbeitete Bestenliste, die gleichzeitig jeweils ein Link zu unserem Test bereitstellt.

Insta360 winkt mit Rabatten zu Ostern. 

Die Smartphone Gimbals verkauft Insta360 immerhin 50 Euro günstiger: Das Flow 2 für 99 Euro und das Flow 2 Pro im AI Tracker Bundle für 149 Euro. Ebenfalls in der Rabattaktion enthalten ist die Conference Series: Das Link 2 – Standard Bundle kostet statt 229 Euro noch 185 Euro, das Link 2C – Standard Bundle statt 169 Euro noch 135 und das Wave – Standard Bundle wurde von 319 Euro auf 255 Euro gesenkt. Alle Angebote sind ab dem 17.03. 09:00 Uhr hier zu finden.

Testüberblick durch unsere Bestenliste

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Link zum Hersteller: Insta360 Easter Deal

Bildquellen: Insta360

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Lumesca übernimmt Vertrieb von Westcott Lighting

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Lumesca übernimmt Vertrieb von Westcott Lighting

Lumesca gibt die Distribution der Lichtprodukte von Westcott Lighting für Deutschland und das Vereinigte Königreich bekannt.

Außerdem möchte der Vertrieb die Expansion der Marke in Frankreich vorantreiben, bevor weitere europäische Märkte folgen sollen. Explizit möchte man die Bekanntheit der Marke für Fotografierende, Filmende und Content Creator stärken. Westcott Lighting könnte manchen ein Begriff als Werbepartner in den Videos der kanadisch-amerikanischen Kollegen von PetaPixel ein Begriff sein. Das Produktsortiment des ursprünglichen Regeschirmherstellers umfasst Standblitze sowie unter anderem COB-LEDs, Ringlichter und Zubehör wie Softboxen, Schirme oder Hintergründe. Die mittlerweile über 600 Produkte sind laut Lumesca für ihre Zuverlässigkeit bekannt – von dieser sollen nun auch Kreative in Europa profitieren können.

Westcott-Produkte waren bisher weitestgehend Amerika vorbehalten, kommen nun aber via Distributor Lumesca auch zu uns.

Weiterführende Links:

Test DJI Neo 2: autonom fliegen? Mit Sicherheit!

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Link zum Hersteller: Lumesca

Bildquellen: Westcott

Sigma vermeldet Fortschritte bei der Entwicklung ihres Vollformat-Foveon-Sensors

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Sigma vermeldet Fortschritte bei der Entwicklung ihres Vollformat-Foveon-Sensors

Noch in diesem Jahr will Sigma die finale Entwicklungsstufe für ihren Vollformat-Foveon-Sensor erreichen, wie CEO Kazuto Yamaki im Interview mit PetaPixel bekannt gab.

Die Entwicklung der Vollformat-Version des Foveon-Sensors begann dabei bereits 2018 und dauert nunmehr acht Jahre, wobei laut Yamaki diverse Probleme das Projekt immer wieder zurückwarfen. Im Interview mit Chris Nicholls von PetaPixel gab der CEO als größte technische Schwierigkeit das Bildrauschen an, wobei man hier nun Fortschritte gemacht habe. Dennoch sei man weiter in der zweiten Stufe des internen Entwicklungsprozesses, was, wie Yamaki 2022 erläuterte, ein Testen eines gegenüber dem Serienmodell kleineren Sensors mit gleicher Pixelgröße, aber reduzierter Pixelanzahl sei. Die dritte Stufe, das Testen eines dem Serienmodell vollständig baugleichen Prototypen, soll noch in diesem Jahr erreicht werden.

Die Sigma sd Quattro war eine der letzten Sigma-Kameras mit Foveon-Sensor im APS-C-Format. Die Entwicklung eines solchen Sensors im Vollformat dauert nunmehr fast zehn Jahre.

Fehlende Lichtstärke mit hohem Bildrauschen war ein Schwachpunkt vergangener Sigma-Kameras mit Foveon-Sensor, aktuellere Modelle wie die BF oder die von uns getestete fp L setzten auf „klassische“ Sensoren mit Bayer-Matrix, bei welchen alle Pixel auf einer Ebene mosaikartig angeordnet liegen. Im Gegensatz dazu setzen Foveon-Sensoren auf drei Ebenen mit jeweils blauen, grünen oder roten Pixeln. Da so jeder Pixel vollständig in drei Farben aufgezeichnet wird, soll das entstandene Bild eine höhere Schärfe, Farbgenauigkeit und weniger Artefakte aufweisen. Man darf gespannt sein, inwieweit der Vollformat-Foveon-Sensor Einzug in künftige Sigma-Kameras einhalten wird und ob sich der Sensor auch in der Video-Aufnahme bewähren kann. Vergangene Modelle mit Foveon-Sensor wie beispielsweise die dp-Serie mit APS-C-Senoren waren reine Fotokameras.

Im Gegnsatz zum klassichen Sensor, bei dem die Pixel nebeneinander auf einer Ebene angeordnet sind (links), arbeitet ein Foveon-Sensor mit einer Pixelanordnung auf drei Ebenen.

Weiterführende Links:

Praxistest: Sony FX2 – die unterschätzte Cine-Kamera

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Link zum Hersteller: Sigma

Bildquellen: Sigma; Amada44 und wdwd über Wikimedia Commons