VIDEOAKTIV-Newsletter Nr. 900 – Gimbal-Profi-Kameras im Vergleich: DJI Osmo Pocket 4P vs. Insta360 Luna Ultra
Geschätzte Leserin, geschätzter Leser,
DJI und Insta360 treten mit nahezu demselben Grundrezept für Gimbal-Kameras an: Einer Kamera auf einem motorisch beruhigenden Gimbal mit 1-Zoll-Sensor für die Weitwinkelaufnahmen und einer zweiten Kamera für die Teleperspektive. Beide Kameras erweitern damit die klassische Pocket-Kamera-Idee entscheidend. Wobei beide Kameras als Weitwinkel ein 20 Millimeter und für das „Tele ein 60 Millimeter Objektiv bieten. Damit eignen sie sich nicht nur für Selfies, Vlogs und Laufaufnahmen, sondern auch für Reportagen, Veranstaltungen und Detailaufnahmen aus etwas größerer Distanz. Im direkten Vergleich zeigt sich jedoch, dass die Hersteller unterschiedliche Prioritäten setzen. Die Luna Ultra will mit hohen Auflösungen, hohen Bildraten und einer integrierten Bedieneinheit inklusive Mikrofon die Selfie-Szene ansprechen und möglichst vielseitig sein. DJI setzt stärker auf ein ausgereiftes Bedienkonzept, verbesserte Log-Profile und verlässliche Gimbal-Arbeit. Aber welche Gimbal-Kamera setzt sich in der Praxis durch?
Bleiben wir beim Thema Gimbal - denn offensichtlich ruft der Erfolg weitere Hersteller auf den Plan: Honor konkretisiert das bereits früher angekündigte und gemeinsam mit Arri entwickelte Robot Phone. Im Mittelpunkt steht das motorisierte Gimbal-Kamera das auf einem ausfahrbaren Arm sitzt und die mechanische Stabilisierung und Motivverfolgung ermöglicht und bei der Bildabstimmung auf die professionelle Abstimmung von Arri setzt. Und wie als Beweis, dass das Thema immer größer wird, setzt nun auch Hover auf ein Gimbal, das dank andockbarer Propeller dann auch abheben kann: Die HoverAir Versa ist also Gimbal-Kamera und Drohne gleichzeitig.
… bleib einfach dran
Dein VIDEOAKTIV-Team














