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AfterEffects-Praxis: Animationen selbst gemacht - Teil 3

| Joachim Sauer

Seite 3 von 3: Teil 3

Die Zeitmarke des Projekts sollte am Anfang der Grafik stehen. Grund: Mit einem anschließenden Klick auf die Stoppuhr links von den Einstellungen „Position" und „Skalierung" des Effekts setzt die Software genau an dieser Stelle das erste Schlüsselbild. Mit diesem Startschuss beginnt später die Umwandlung von groß nach klein. Die Zeitmarke setzt der Animateur mit einem weiteren Klick auf die Stelle, an der die Transformation aufhören oder die Zielgröße erreicht sein soll. Hier ein weiteres Keyframe zu setzen klappt über das Menü „Animation" und den Punkt „Keyframe hinzufügen". Dabei muss aber der entsprechende Punkt (hier Skalieren oder Position) in den Ebenen aktiviert sein (Bild 5).

Die Endgröße und -position muss der Animateurentweder direkt am Objekt im Vorschaubild definieren oder indem er in den Effekten für das jeweilige Keyframe die Werte einträgt.

AE_Keyframe_hinzufgen Bild 5: Die Zeitleiste liegt an der richtigen Stelle und das Keyframe gesellt sich dazu. Danach kommt die Grafik an den vorgesehenen Platz. AE_Ausgabeeinstellungen Bild 6: Die Audioausgabe ist standardmäßig deaktiviert, da es bei "after Effects" hauptsächlich um die Animation geht.

Wie zuvor bei der Hintergrundanimation, die weiterhin im Background mit der sich jetzt bewegenden Kamera abläuft, steht nach kurzer Berechnungszeit die Vorschau bereit.

Liefert sie das gewünschte Ergebnis, folgt der nächste Schritt: „Film erstellen" (alternativ mit dem Tastenkürzel STRG+M) im Menü „Komposition". Enthält das Projekt eine oder mehrere Audiodateien, muss der Animateur die Audioausgabe unter den „Einstellungen für Ausgabemodul" in der Renderliste extra aktivieren (Bild 6). Ein Klick auf „Rendern" startet die Berechnung – und die fertige Animation liegt nach kurzer Zeit im vorher gewählten Zielordner.

 

Das letzte Video mit der dem kurzen Vorspann und dem bewegten Video findet man hier.

 

(Dimitri Loberau/jos)

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