Zum Hauptinhalt springen

Lesertest: Nikon ZR beim Kino- und Werbe-Profi - Bildstabilisierung und RED-Modi

| Joachim Sauer

Seite 3 von 4: Bildstabilisierung und RED-Modi

BILDSTABILISIERUNG

Beim Auspacken hat sich Marcel über das Geräusch der Kamera gewundert denn man hört den Sensor in der ausgeschalteten Kamera wackeln. Das ist aber ganz natürlich, ist doch der Sensor optisch stabilisiert und damit beweglich gelagert. Um genau zu sein, „wackelt“ der Sensor jeder Kamera mit optischer Stabilisierung und ist die Kamera eingeschaltet, hört man kein Geräusch. Bei der ZR kann man sich dafür aber auf die interne Bildberuhigung verlassen, protokolliert Marcel. Er hat dabei die Kamera durchaus herausgefordert und aus der Hand beim Skifahren gearbeitet und notiert im Testprotokoll: „all in all, super Bildstabilisierung“.

Beim Skifahren die Kamera in der Hand verfolgt Marcel Freunde und Verwandte – das fordert die Bildstabilisierung, doch das Video zeigt ein sehenswertes Ergebnis.

RED-MODI

Nicht ohne Grund ist RED eine der Marken, die im Kino, in der Werbung, aber auch im Sport und auf Social Media viel verwendet wird, meint Marcel und sieht es als klaren Pluspunkt, dass inzwischen alle Zugriff auf die RED-LUTS haben. RED hat seiner Meinung nach einfach diesen besonderen Look – was klar definiert, womit er derzeit hauptsächlich arbeitet. Doch das Setup bei der Nikon ZR von den 3D Luts ist aus seiner Sicht super easy: „Downloaden von der Seite, in die Kamera importieren und dann ist man schon ready to go.“ Dabei sieht er einen Riesenvorteil, wenn er bei einem Kundendreh ist und der Kunde gleich das gute Ergebnis sehen kann. Als klaren Pluspunkt sieht er das Highlight Recovery Feature der DaVinci Resolve-Software wenn man im R3D Video-Code dreht, ist aber gleichzeitig davon überzeugt: „Selbst, wenn man im Nachhinein einen RED-Lut auf das Material legt, sieht es schon geiler aus als die meisten Videos.“

Nikon ZR Lesertest Merkeli FilmbiasDie Kamera liefert dank der RED-Modi auch unter extremen Lichtbedingungen sehr gute und ausgeglichene Bilder.

Marcel ist davon überzeugt, dass sich die meisten Menschen diese Kamera kaufen, weil sie so sehr leicht und günstig mit dem seit Jahren bewährten R3D-Codec arbeiten können. „Es ist ein erprobter Codec, der in der Nachbearbeitung super funktioniert“ meint er und definiert: „Auf meinem Macbook Pro M4 Max mit 36 Gigabyte RAM hatte ich auch mit 6K 120 FPS keine Probleme. Wenn die Wiedergabe bei voller Auflösung mal geruckelt hat, hilft die Reduzierung der Vorschau auf die halbe Auflösung. Wenn man das zum Beispiel mit dem Codec der Sony FX30 vergleicht, ist mit dem R3D-Codec deutlich angenehmer zu arbeiten.

Nikon ZR Lesertest Merkeli RenderzeitenTrotz großer Dateien superschnelle Renderzeiten: das war für Marcel Merkeli mit der Nikon ZR möglich.

Audio und Fazit mit Bewertung
Seite
Autor:
Marcel Merkeli, Joachim Sauer
Bildquellen:
Nikon, Marcel Merkeli

Weitere Lesertests

| Magazin Lesertest
Tom Schniedenharn ist DJ und somit viel in der Clubszene unterwegs. Dabei gehört die Videografie inzwischen fest zu seinem Repertoire. Bei der Nikon ZR ging es bei ihm darum, wie schnell er als noch relativ am Anfang stehender Filmer die…
| Magazin Lesertest
Sascha Halfmann macht den Anfang unserer Lesertest-Reihe mit der Cine-Kamera Nikon ZR. Sascha ist in der Nähe von Frankfurt bei der FFH Mediengruppe als Projektmanager Digital Marketing tätig und hat zudem einen Lehrauftrag für…
| Magazin Lesertest
Zwei VIDEOAKTIV-Lesende konnten während der letzten Monate exklusiv die Nikon Z50II testen. Juliane Thies wagt als Anfängerin den Sprung vom Smartphone auf die Digitalkamera. LESERTEST: Nikon Z50II, 899 Euro getestet mit Nikkor Z DX…