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Sony NEX-VG 10: Wechselcamcorder in der Praxis - Teil 2

| Joachim Sauer

Seite 2 von 3: Teil 2

Die VG 10 spricht viele Filmer durch ihr Konzept der Wechseloptik an. Mit einem entsprechenden Adapter lassen sich auch Optiken der Alpha-Serie nutzen. Zubehörhersteller wie Novoflex bieten darüber hinaus weitere Adapter an, die auch anderen Optiken von Nikon, Leico und anderen Zugang zum Kamerabody der VG 10 gewähren. Ohne Adapter lassen sich dagegen Linsen der E-Serie andocken. Derzeit erhältlich sind drei Modelle: Zum einen die mitgelieferte Standard-Optik SEL-18200 mit einer Brennweite von 18-200 Millimeter und eine Lichstärke von F3,5-6,3.

TESTBILD_Sony_VG10_LL_STD-Optik_maxWW SEL-18200: Bei maximaler Weitwinkelstellung zeigt die Standard-Optik eine durchaus akzeptable Helligkeit und Farbkraft.. TESTBILD_Sony_VG10_LL_STD-Optik_maxTELE SEL-18200: Bei maximaler Telestellung sieht es dagegen ganz anders aus. Hier schwindet mit der Lichstärke die Bildhelligkeit und die Farbenpracht.

Daneben gibt es das kompaktere Objektiv SEL-1855 mit gleicher Anfangsbrennweite von 18 Millimeter aber geringerer Endbrennweite von 55 Millimeter. Die Lichstärke reicht von F3,5 bis F5,6.

TESTBILD_Sony_VG10_LL_SEL1855-Optik_maxWW SEL-1855: Mit derselben Anfangsbrennweite zeigt die kompakte SEL-1855 eines der Standard-Optik ziemlich ähnelndes Bild. TESTBILD_Sony_VG10_LL_SEL1855-Optik_maxTELE SEL-1855: In maximaler Telestellung ist das Bild ein wenig heller, was natürlich an der geringeren Brennweite und der dabei etwas höheren Lichtstärke liegt.

Den ausführlichen Test der Sony VG-10 finden Sie in VIDEOAKTIV 6/2010.

Zudem haben wir zum Sony Wechseloptikcamcorder die Testbilder und Testvideos. Sie können den Camcorder zudem über den Camcorder-Vergleich mit anderen Modellen vergleichen.

 

Noch kompakter ist die Festbrennweite SEL-16F28. Der Name sagt schon alles: 16 Millimeter Brennweite und eine Lichtstärke von F2,8. Gerade die Lichtstärke ist ein wichtiger Faktor bei Lowlightaufnahmen.

TESTBILD_Sony_VG10_LL_SEL16F28-Optik SEL-16F28: Deutlich heller ist dagegen das Bild der Festbrennweiten-Optik, die für noch strahlendere Farben sorgt.
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