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Praxistest: Sony PXW-Z300 – Allround-Profi-Camcorder und die Konkurrenzkonzepte - Sensor, Auflösungen und Formate

| Joachim Sauer

Seite 2 von 5: Sensor, Auflösungen und Formate

SENSOR, AUFLÖSUNGEN UND FORMATE

In der Kamera arbeiten, wie eingangs erwähnt, nicht ein, sondern drei Sensoren, welche durch ein Prisma jeweils mit blauem, grünen und rotem Signal „versorgt“ werden. Anders als bei Camcordern der Vergangenheit sind im PXW-Z300 nicht drei CCD, sondern CMOS-Sensoren. Davon verspricht sich Sony eine bessere Farbwiedergabe sowie ein sanfteres Rauschverhalten – dazu jedoch später mehr. Fakt ist, dass die gesamte Konstruktion vergleichsweise viel Platz wegnehmen dürfte und die einzelnen Sensoren deshalb mit 1/2 Zoll vergleichsweise klein ausgefallen. Zum Vergleich: der Z200 arbeitet „nur“ ein Sensor, der aber dafür mit einem Zoll etwa doppelt so groß ist. Damit ist klar: Die berühmte Unschärfe im Hintergrund fällt etwas geringer aus – doch das 3-Sensoren-Prinzip hat, soweit wir es nachvollhiehen können, weitere Nebenwirkungen.

Wie frühere Camcorder besitzt der Z300 drei Sensoren und ein Prisma, welches das auftreffende Bild in grüne, rote und blaue Anteile bricht und diese zu den Sensoren weiterleitet.

Mit 4K-UHD und bis zu 60 Bildern pro Sekunde erfüllt der Z300 die Branchenanforderungen, wobei sowohl Ganzbild- als auch Halbbild-Optionen zur Verfügung stehen – letztere jedoch nur für Full-HD-Auflösung. Als Formate setzt Sony auf MXF- sowie XAVC-Codecs in 4:2:2 mit 10 Bit sowie 4:2:0 mit 8 Bit und bietet zudem Proxy-Aufnahmen an. Eine Überraschung offenbart sich bei den Farbprofilen, denn im Gegensatz zu seinem kleinen Bruder bietet der Z300 kein S-Log 3 an. Wir vermuten, dass dies an der Abstimmung der drei Sensoren aufeinander liegt, doch auch unser Herstellerkontakt konnte es nicht mit Bestimmtheit sagen. Immerhin bietet Sony mit S-Cinetone ein Log-Aufnahmen nachahmendes Bildprofil an. RAW wird weder intern aufgezeichnet noch extern ausgegeben.

Der Z300 besitzt zwei Kombi-Schächte für CFexpress Typ A- oder SD-Karten, so dass man dank zwei gleichen Speichermedien immer simultan aufzeichnen kann.

ND-Filter, Automatiken und Bildstabilisator
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Autor:
Joachim Sauer
Bildquellen:
Sony, MEDIENBUREAU

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