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Biberacher AI Filmfestival: Internationale Kurzfilme prämiert

| Jonas Schupp

Das Biberacher KI-Filmfestival, welches letzte Woche stattfand, zeichnete Produktionen aus China, Spanien, Brasilien, Finnland und Südkorea in sechs Kategorien aus.

Beim ersten deutschen KI-Filmfestival in Biberach an der Riß sind zwei Produktionen als bester AI-Film ausgezeichnet worden: „Keep Still“ von Yu Feng aus China erzählt von einer Frau, die gegen ihren Schatten kämpft, während Antonio Cortés aus Spanien in „WCNSF“ das Schicksal eines zehnjährigen Kindes im zerstörten Gazastreifen behandelt. Alberto Alepuz Fernandez erhielt für „Those Who Wait“ sowohl den Preis im Bereich AI-Genre als auch die Diversity-Auszeichnung; der Film zeigt Frauen in einem abgelegenen chinesischen Hochland, die mit alten Robotern zusammenleben. Als bester AI-Animationsfilm wurde Adriana Medeiros Pelianos brasilianische Rotkäppchen-Neudeutung „Who Is Dreaming“ gewählt. Der finnische Filmemacher Jyri Hakala gewann mit „Opening Frames“, einer Verbindung aus Realfilm und AI-Animation über die Abgründe der Filmproduktion, die Dokumentarfilm-Kategorie. Der Rookie Award ging an Yejun Lim aus Südkorea für „Bigball“. Das Festival lief in der letzten Woche vom 27. Oktober bis 1. November 2026 und zeigte, wie wir berichteten, mehr als 80 internationale Filme, für Einreichungen war ein wesentlicher KI-Anteil am kreativen Prozess vorgeschrieben. Insgesamt wurden 4.500 Euro Preisgeld vergeben.

Beim Biberacher AI Filmfestifal wurden in sechs Kategorien Preise verliehen.