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Reportage-Dreh: GoPro Hero 13 und DJI Action 5 im Rettungshubschrauber - Drehtag, Bildeindrücke, Fazit

| Joachim Sauer

Seite 2 von 2: Drehtag, Bildeindrücke, Fazit

DREHTAG

Am Drehtag kam es dann anders als geplant. Eine feste Installation der GoPro im Cockpit war aus Sicherheitsgründen nicht erlaubt, da im Helikopter keine fremden Gegenstände angebracht werden dürfen. Mein ursprünglicher Plan, die Kamera mit einem Saugnapf am Fenster zu befestigen, konnte daher nicht umgesetzt werden. Stattdessen hielt der Copilot die GoPro während des Flugs in der Hand und filmte damit. Dabei traten einige Probleme auf. Der seitliche Ein- und Ausschaltknopf der GoPro dient gleichzeitig zur Auswahl von Video-, Foto- und Zeitraffer-Modus. Wenn man diesen Knopf versehentlich berührt, verändert sich die Einstellung. Deshalb musste ständig überprüft werden, ob noch im richtigen Modus gefilmt wurde. Eine Lösung dabei: Die GoPro so einstellen, dass sich mit dem Auslöser gleich einschaltet – damit benötigt man die seitliche Taste nicht mehr und das Risiko der Fehlbedienung sinkt.

Statt Saugnapfbefestigung an der Frontscheibe musste ich das Drehen mit der GoPro den Piloten überlassen – geklappt hat das gut.

BILDEINDRÜCKE

Die DJI Action 5 als Bodycam funktionierte insgesamt sehr zuverlässig, auch wenn sie nicht ideal durch den Brustgurt gehalten wurde. Dennoch war die Bildqualität sehr gut, und auch der Ton ließ sich gut verwenden. Das Bildmaterial der GoPro wirkte im Vergleich etwas flau. Hier war noch von VIDEOAKTIV das flache Profil eingestellt mit dem man in der Nachbearbeitung mehr Bilddynamik herausholen kann. Dass dies dann doch noch nicht ganz normal ist, hat sich in der Nachbearbeitung gezeigt, denn meine Cutterin hatte keine Erklärung für das flaue Bild. Immerhin: Auch sie konnte in der Nachbearbeitung das Material jedoch mithilfe eines Filters deutlich verbessern.

Die GoPro war so eingestellt, dass sie mit flachem Profil aufzeichnet, so dass sich in der Nachbearbeitung mehr Bilddynamik herausarbeiten lässt.

 

FAZIT

Anita Theiss VIDEOAKTIV
Insgesamt war der Dreh für mich eine große Herausforderung, da ich normalerweise nicht selbst filme und wenig Erfahrung mit Actioncams habe. Trotzdem konnte ich dank guter Vorbereitung und Unterstützung alle wichtigen Aufnahmen umsetzen. Zumal sich beide Actioncams so leicht bedienen lassen, dass auch völlig Ungeübte schnell damit klar kommen. Denoch lautet mein persönliches Fazit: Die DJI Action 5 hat mir in Bezug auf Bedienung und Bildqualität besser gefallen. Sie war für mich intuitiver und lieferte überzeugendere Ergebnisse. Dennoch war auch die GoPro eine wertvolle Ergänzung für zusätzliche Perspektiven.

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Autor:
Anita Theiss
Bildquellen:
Anita Theiss, GoPro, DJI, MEDIENBUREAU

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