Zum Hauptinhalt springen

Drohnentest: DJI Lito 1 und Lito X1 – DJIs neue Einsteiger-Drohnenserie - Auflösungen und Formate, Akkulaufzeit

| Joachim Sauer

Seite 2 von 4: Auflösungen und Formate, Akkulaufzeit

AUFLÖSUNGEN UND FORMATE

Wie man beim Blick auf die Kameramodule unschwer erkennt, besitzen Lito 1 und X1 unterschiedliche Sensoren. Im günstigeren Modell schlägt ein 1/2-Zoll-Sensor mit 48 Megapixeln, wobei die hohe Pixelanzahl wohl wie bei DJI-Drohnen üblich durch einen zum Beispiel von Smartphones bekannten Quad-Bayer-Sensor erreicht wird, was man nicht mit einem „echten“ 48-MP-Sensor vergleichen kann. Die Lito X1 setzt auf einen größeren 1/1,3-Zoll-Sensor mit ebenfalls 48 Megapixeln. Ob größerer oder kleiner Sensor, beide Litos nehmen maximal in 4K-UHD mit im Normalmodus bis zu 60, im Zeitlupenmodus maximal 100 Bildern in der Sekunde auf. Das geschieht bei der Lito 1 ausschließlich im Standard-Farbprofil, bei der X1 steht mit D-Log M, DJIs „kleines“ Log-Format für mehr Bilddynamik zur Verfügung. Gespeichert wird bei beiden Drohnen auf eine microSD-Karte, deren Slot auf der Rückseite verbaut wurde. Zusätzlich dazu spendiert DJI der teureren X1 einen internen Speicher, welcher mit 42 GB zwar nicht allzu groß ist, für einen Dreh aber vollkommen ausreicht.

DJI Lito 1 X1 RueckseiteAkkus und Speicherkarten schiebt man rückseitig ein. Die X1 besitzt als zusätzliche Speichermöglichkeit einen 42 GB großen internen Speicher.

AKKULAUFZEIT

Während die Lito 1 die Lito 1 Intelligent Flight Battery nutzt (2590 mAh, 18,96 Wh), verwendet die Lito X1 die Lito Series Intelligent Flight Battery Plus. Wir erinnern uns: die Mini 5 Pro war damals hierzulande nicht mit den entsprechenden Plus-Akkus erhältlich, da diese das Gewicht der Drohne auf über 250 Gramm drückten. Hier sind die optisch baugleichen, aber 5 Gramm schwereren Akkus nun also an Bord und verhalfen der Drohne im Test zu einer Flugzeit von etwa 18 Minuten pro Akku. Theoretisch sind noch ein paar Minuten mehr drin, aber bei 20 Prozent verbleibender Ladung möchte die Drohne den Rückweg antreten und wie bei der Avata 360 sinkt die Akkulaufzeit in der Folge auch vergleichsweise schnell, so dass man auch wirklich kurz nach der ersten Warnung den Heimflug antreten sollte. Auch wenn die Lito 1 den schwächeren Akku nutzt, liegt sie mit einer Flugzeit von 15 Minuten nur leicht unter ihrer teureren Schwester.

DJI Lito 1 X1 AkkupackIn der Fly More Combo legt DJI der Lito X1 insgesamt drei Akkus und das dazugehörige Ladegerät bei.

Ausstattungen und Flugverhalten
Seite
Autor:
Bildquellen:

Weitere Kamera-Artikel

| Magazin Kamera
Die DJI Osmo Pocket hat sich zur Standard-Kamera für schnelle Social-Media-Videos entwickelt und soll als Version Pocket 4 nun viele Details noch besser machen, wobei DJI vor allem die Modi für Nachtaufnahmen, Zeitlupe und mehr kreative…
| Magazin Kamera
Offensichtlich als Angriff auf die Antigravity A1 gedacht ist die Avata 360, die FPV-Action mit den Vorteilen einer 360-Grad-Kamera kombinieren will. Wir konnten die Drohne testen und haben Action und klassische Aufnahmen gedreht. …
| Magazin Kamera
Mit halb so vielen Rotoren wie klassische Drohnen kommt die Falcon Mini von VCopter respektive ZeroZero Robotics aus. Kann der günstige Bi-Copter mit den etablierten Modellen des großen Konkurrenten DJI mithalten? Das klären wir in unserem…