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Final Cut Pro X 10.0.3: erster Blick der Tester

| Joachim Sauer

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Rund 7 Monate nach der neuen Version von Final Cut Pro bessert Apple mit dem dritten Update nach. Dieses Mal sind wirklich wieder Funktionen für Profis dabei, die einige Kritik verstummen lassen wird. Wir haben uns einen genaueren Blick auf die neue Version gegönnt.



 

Soviel kann man festhalten: Viele andere Hersteller hätten einen solchen Schritt nicht als Update sondern als kostenpflichtiges Upgrade verkauft. Hier versucht Apple sehr offensiv verlorenen Boden wieder gut zu machen. Doch der Reihe nach.

Drittanbieter – Plugins

In den letzten Monaten hat sich Apple mit vielen Drittherstellern zusammengetan und verweist nun auf viele Plugins, so zum Beispiel von Red Giant oder Boris FX. Bei letzterem zeigt sich nun auch ein Teil des neuen Konzepts als Stärke, denn wer Boris anwählt und auf einen Clip legt, bekommt nun im Vorschaufenster eine Schaltfläche für Boris angezeigt, die das Plugin startet. Hier lassen sich in gewohnter Manier Voreinstellungen wählen oder verschiedene Effektkomponenten zusammensetzen. Wer wieder In Final Cut Pro X ist sieht nun im Vorschaufenster nicht nur die Boris-Schaltfläche, sondern auch die im Plugin gewählten Effekte.

Auch Plugins, beispielsweise von Cineform, für den Schnitt von 3D-Videomaterial ist inzwischen verfügbar, doch die wohl wichtigste Neuerung bekommen altgediente Final Cut-Anwender: Es gibt nun für 10 Dollar von Intelligent Assistence ein Werkzeug, das Final Cut Pro 7 Projekte für Final Cut Pro X aufbereitet. 7toX nennt sich das Programm das dabei auch komplexe Multicam-Projekte so wandelt, dass sie mit der neuen Multicam-Funktion in FCPX weiterbearbeitet werden können.

fcpx_update_01 Großzügiges Update: Viele andere Hersteller hätten aufgrund des Umfangs das kommende Apple Update kostenpflichtig verkauft. fcpx_update_06 Apple legt nach: Mehr Leistung dank XML 1.1 Integration.

Detailsverbesserungen

Apple verweist bei Final Cut Pro X auf eine „fortschrittliche Medienverwaltung" - doch tatsächlich war Final Cut Pro 7 im Zusammenspiel mit dem Final Cut Server weit leistungsfähiger. Entsprechend legt Apple jetzt auch hier nach – mit der Integration von XML 1.1. Damit kann man künftig weit mehr Daten austauschen. So hängt nun auch Farbinformationen, Audio-Leave oder Multicam-Informationen sowie bei komplexen Compositings und Bild-in-Bild-Effekten auch Cropping-, Skalierungs- oder Positionierungsdaten.

Zudem gibt es nun ein sogenanntes MediaRelink. Wer also über das Dateisystem Daten verschoben hat kann im Projekt den neuen Speicherort für die Videos, Bilder oder Musik zuweisen. Im Zusammenspiel mit Photoshopdateien kann man nun nicht mehr nur simple PSDs einlesen, sondern bekommt auch Zugriff auf die dort vorhandenen Bildebenen (Layer). Selbst die Hilfe hat Apple bereits auf die neue Version und die neuen Funktionen umgebaut.

Die eigentlichen Highlights sind aber die Chromakey und Multicam-Funktionen.

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