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Adobe Photoshop CS5 und Adobe Photoshop Elements 9 - Teil 3

| Joachim Sauer

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Weitere Assistenten setzen aus Fotoserien das beste Gruppenfoto zusammen und entfernen bewegte Objekte – dafür ist in CS5 Handarbeit angesagt. Bei der Erzeugung von HDR-Bildern punktet Elements mit einer guten Automatik sowie manuellen Eingriffsmöglichkeiten per Schieberegler. Gegenüber CS5 ist das Tonemapping eingeschränkt, der Export von 32 Bit-Bildern fehlt.

Der Bereichsreparatur-Pinsel ersetzt störende Objekte jetzt inhaltssensitiv. Größere Korrekturen klappen mit dem inhaltsbasierenden Auffüllwerkzeug von Photoshop CS5 dagegen deutlich besser. Das Quetschen oder Strecken von Bildern ohne bildwichtige Teile zu verändern beherrschen beide Programme.

Photoshop_Elements_9_Diashow Der Diashow-Assistent von Photoshop Elements führt schnell zu ansehnlichen Ergebnissen. Photoshop_CS5_Bridge_Export Eine rudimentäre Diashow lässt sich mit der Bridge CS5 umsetzen.

FAZIT

Nach Funktionen führt Photoshop CS5 aufgrund seines größeren Umfanges deutlich – wer professionell mit Bildern arbeitet kommt um das Programm nicht herum. Doch für alle Anderen ist der große Photoshop nicht in jedem Fall die bessere Wahl. Das kleinere Photoshop bietet neben Assistenten alle nötigen Funktionen für den Fotoalltag engagierter Fotografen – sofern sie auf 16 Bit-Bilder mit großen Farbräumen verzichten können. Für die Veröffentlichung im Internet oder die Diashow-DVD für die Verwandtschaft ist Elements aufgrund seiner Assistenten sogar die bessere Wahl.

(Florian Mihaljevic/jos)

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