DJI Mavic Mini: Film-Drohne ohne Flugschein- und Registrierpflicht
UPDATE: Wir haben bereits einen Test zum Mavic Mini Online
Die Kamera der Mavic Mini arbeitet mit einem 1/2,3-Zoll-Sensor. Sie kann Videos mit 2,7K mit bis zu 30 Bildern oder 1080p mit bis zu 60 Bildern aufzeichnen und Fotos mit bis zu 12 Megapixel schießen. Sie hängt, wie man es bereits kennt, an einem dreiachsigen motorisierte Gimbal. Die Filmdrohne soll mit einer Akkuladung satte 30 Minuten in der Luft bleiben können. Das dürfte zwar wie üblich ein eher optimistischer Wert sein, doch ähnliche Angaben macht DJI auch für die anderen Mavic-Modelle. Wir schließen daraus, dass die Mavic Mini zumindest mal nicht wesentlich kürzer in der Luft bleiben kann als ihre großen Geschwister.
Gesteuert wir die Mavic Mini mittels der DJI Fly App. Das Signal der Wi-Fi-Verbindung [[1]]liefert eine stabile Steuerung und ein Echtzeit HD-Feed für eine scharfes, zuverlässiges Flugerlebnis. Die Sichtsensoren und das GPS sollen das präzise Schweben verbessern und einen stabilen Flug ermöglichen, sowohl in Innenräumen als auch im Freien. Die App bietet drei Modi: Der Positionsmodus (P) dient dem einfachen Standardflug. Wer nur Fliegen will und die Aufnahmen eher Nebensache sind nutzt den Sportmodus (S) und Content-Ersteller wählen den CineSmooth-Modus (C), um das Abbremsen zu verlangsamen und kinoreife Aufnahmen zu erhalten. Zudem kann man die man noch verschiedene Flugmodi nutzen in denen die Drohne sich zum Beispiel kreisend um einen Punkt dreht. Auch dien Flughöhe lässt sich vordefinieren.
Die Mavic Mini wiegt entsprechend 249 Gramm, soll aber dennoch an die Mavic-Serie anknüpfen, die durchaus auch im professionellen Bereich zum Einsatz kommt. Mit der Mavic Mini hat man besonders die Reise-Filmer im Visier, denn die 250 Gramm sind in vielen Ländern die Grenze, ab der man eine Drehgenehmigung benötigt. Die Mavic Mini soll damit durchaus auch Einsteiger ansprechen, die sich mit Formalien nicht groß aufhalten wollen, wobei DJI sehr eindeutig darauf verweist, dass man sich vor dem Flug über die örtlichen Regeln informieren muss. Zudem integriert DJI das bekannte Geofencing, damit das Fluggerät in kritischen Bereichen gar nicht erst abheben kann.
Die Mavic Mini lässt sich ab sofort vorbestellen und soll dann ab Mitte November ausgeliefert werden. Die Standardversion kommt mit Fernbedienung, einer Batterie, zusätzlichen Propeller und kostet 399 Euro. Für 499 Euro gibt es die Mavic Mini Fly More Combo, die zudem einen 360° -Propellerschutz, eine Zwei-Wege-Ladestation, insgesamt drei Batterien, drei Sätze zusätzlicher Propeller und eine Tragetasche enthält. Mit dem Propellerschutz dürfte das Startgewicht dann allerdings über 250 Gramm liegen.
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Link zum Hersteller: DJI - Mavic Mini